MUKOinfo 3/26: Mit Mukoviszidose ins Ausland

in warmen Klimazonen und bei sportlichen Aktivitäten kann der Bedarf an Salz deutlich steigen.

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Auch das Klima kann das Wohlbefinden beeinflussen. Viele Betroffene empfinden Meeresluft als angenehm, da sie das Abhusten erleichtern kann. Reisen ins Gebirge sind grund sätzlich ebenfalls möglich, allerdings nimmt mit zunehmender Höhe der Sauerstoffgehalt der Luft ab. In größeren Höhen kann dies zu einer stärkeren Belastung führen, weshalb eine vorherige ärztliche Einschätzung sinnvoll ist. In heißen Re- gionen stehen ausreichendes Trinken, Sonnenschutz und das Vermeiden körperlicher Überlastung im Vordergrund, während kalte Temperaturen die Atemwege zusätzlich be- lasten können. Ein Urlaub bietet oft die Chance zu mehr körperlicher Bewe gung: Spaziergänge, Wandern, Schwimmen oder Radfahren unterstützen die Lungenfunktion und fördern das allgemeine Wohlbefinden. Gleichzeitig sollte die gewohnte Therapie mit Inhalationen, Atemphysiotherapie und Medikamenten mög lichst unverändert fortgeführt werden. Fazit: Mukoviszidose ist heute kein grundsätzlicher Hinde rungsgrund für Reisen mehr. Mit einer sorgfältigen Planung, ausreichend Medikamenten, konsequenter Hygiene und der Fortführung der gewohnten Therapie lassen sich die meisten Reiseziele sicher bereisen. Wer sich frühzeitig vorbereitet, mögliche Risiken realistisch einschätzt und auch Notfälle mitdenkt, schafft die besten Voraussetzungen für einen er- holsamen und unbeschwerten Urlaub.

Andere Länder, anderes Essen: Gut, wenn man sich vorher informiert.

unsicherer Herkunft sollte möglichst verzichtet werden. Be sonders in tropischen Regionen kann zusätzlich ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Infektionen bestehen, weshalb dort besondere Vorsicht geboten ist. Ernährung, Klima und Bewegung Die Ernährung bleibt auch im Urlaub ein wichtiger Bestand teil der Therapie, und es lohnt sich, vor der Abreise über die eigenen Bedürfnisse nachzudenken: Mit Modulator-Therapie sind fetthaltige Lebensmittel zur Tablette erforderlich, ohne Modulator-Therapie ist der Energiebedarf evtl. erhöht, mit Diabetes sollte immer Traubenzucker und Kohlenhydrate griff bereit sein, Pankreasenzyme müssen selbstverständlich wei terhin zu jeder Mahlzeit eingenommen werden. Bei Hitze oder körperlicher Aktivität verliert der Körper vermehrt Salz und Flüssigkeit, und Mukoviszidose-Patienten spüren oft keinen Durst. Deshalb ist es wichtig, ausreichend und über den Durst hinaus zu trinken und den Salzverlust ggf. mit Salztabletten (auch Schwedentabletten genannt) auszugleichen. Gerade

Ilka Schmitzer und Stephan Kruip für die Redaktion

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Schwerpunkt-Thema: Mit Mukoviszidose ins Ausland

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